Unsere Geschichte
Über 125 Jahre Zukunft bauen – mit den Wurzeln der Vergangenheit
Der Anfang – Eine Idee, angetrieben von Dampf und Leidenschaft.
Es gibt Unternehmen, deren Geschichte beginnt mit einem Geschäftsplan. Und es gibt Unternehmen, deren Geschichte aus Mut, harter Arbeit und dem festen Willen entsteht, für die nächste Generation etwas Bleibendes zu schaffen.
Unsere begann vor mehr als 125 Jahren:
Als Sebastian Volz im Jahr 1899 erstmals in den Aufzeichnungen der Gemeinde Hörstein erwähnt wurde, konnte niemand ahnen, dass damit der Grundstein für ein Familienunternehmen gelegt wurde, das Generationen überdauern sollte. Als Schmied, Fuhrunternehmer und Pionier erschloss er mit einer Dampfmaschine neue Geschäftsfelder und legte den Grundstein für den Unternehmergeist, der bis heute das Unternehmen prägt.
Der erste Schritt in die Welt der Rohstoffe
1918 übergab Sebastian Volz den Betrieb an seine Söhne Adalbert und Andreas. Als Gebrüder Volz OHG lieferten sie zwischen 1926 und 1928 erstmals Sand für den Straßenbau zwischen Hörstein und Hohl – die Geburtsstunde der heutigen Rohstoffgewinnung. Mit Schaufel, Hacke, Pferdegespannen und den ersten Traktoren entstand jeder Kubikmeter durch harte körperliche Arbeit.
Die dunkelsten Jahre
Der Zweite Weltkrieg hinterließ tiefe Wunden. Andreas Volz wurde eingezogen. Die Wehrmacht beschlagnahmte den Lastwagen des Unternehmens – gemeinsam mit dem Fahrer Alois Bott.
Alois Bott kehrte nie zurück. Mit ihm verlor das Unternehmen nicht nur einen Mitarbeiter, sondern einen Menschen, der Teil der Familie geworden war. Der Krieg nahm Leben, Hoffnung und Zukunftspläne. Er hinterließ eine Lücke, die bis heute Teil der Unternehmensgeschichte ist. Dennoch gab die Familie nicht auf. Mit Mut, Zusammenhalt und unermüdlichem Einsatz wurde nach dem Krieg Stein für Stein eine neue Zukunft aufgebaut.
Der Aufbruch
1952 begann mit Eimerkettenbaggern, Loren und Diesellokomotiven die Mechanisierung. Anfang der 1960er Jahre entstand die Gebrüder Volz KG. 1963 wurde die Lagerstätte Nachtweide erschlossen und modernste Förder- und Aufbereitungstechnik hielt Einzug.
Ein neuer Name
1983 gründete Karl-Heinz Herbert – Sohn von Engelbert Herbert und Ehemann von Renate Ritter-Herbert – die Volz und Herbert GmbH. Im selben Jahr wurde die Lagerstätte 'Am hinteren Schiffweg' erschlossen und die Weichen für die Zukunft gestellt.
Verantwortung für Natur
1993 machte die Erweiterung des Trinkwasserschutzgebietes einen Umzug notwendig. Die Grube Nachtweide wurde rekultiviert und entwickelte sich zu einer wertvollen Naturlandschaft – ein Beispiel für verantwortungsvollen Rohstoffabbau.
Heute und Morgen
Seit 1994 arbeitet das Unternehmen am heutigen Standort. Nach Karl-Heinz Herbert führte Renate Ritter-Herbert die Geschäfte erfolgreich weiter. 2013 trat Sebastian Herbert in das Unternehmen ein und übernahm 2015 die Geschäftsführung.
Heute verbindet er mehr als 125 Jahre Familientradition mit Digitalisierung, modernen Verkehrs- und Logistiklösungen, innovativer Aufbereitungstechnik und kontinuierlichen Investitionen. So entwickelt er das Unternehmen konsequent in Richtung Zukunft – ohne seine Wurzeln aus den Augen zu verlieren.
Unsere Geschichte erzählt nicht nur von Sand und Kies. Sie erzählt von Menschen, die Verantwortung übernommen, Krisen überwunden und über Generationen hinweg Zukunft gebaut haben.
